Satzung


Forschungsgemeinschaft für Philatelie und Postgeschichte ‘‘Deutsche Einheit“

 

- gültig seit dem 03.05.1997 –


- § 1. Name und Sitz der Forschungsgemeinschaft

(1.1) Die Forschungsgemeinschaft führt den Namen ‘‘Forschungsgemeinschaft für Philatelie und Postgeschichte ‘Deutsche Einheit‘ e.V.“ (im Weiteren kurz ‘‘ Forschungsgemeinschaft‘‘ genannt).

(1.2) Der Sitz der Forschungsgemeinschaft ist Magdeburg. Sie ist in das dortige Vereinsregis- ter eingetragen.

(1.3) Die Forschungsgemeinschaft strebt an, spätestens 12 Monate nach ihrer Gründung Mitglied im Bund Deutscher Philatelisten e.V. zu werden.

(1.4) Geschäftsjahr der Forschungsgemeinschaft ist das Kalenderjahr.

- § 2. Zweck und Aufgaben –

(2.1) Die Forschungsgemeinschaft verfolgt keine eigennützigen Zwecke und ist unmittelbar gemeinnützig im Sinne des Abschnitts ‘‘Steuerbegünstigte“ der Abgabenordnung. Die For- schungsgemeinschaft ist überparteilich und überkonfessionell.

(2.2) Die Ergebnisse der Forschungsgemeinschaft werden systematisiert und in Rundbriefen, die in zwangloser Folge erscheinen, sowie durch von Zeit zu Zeit herausgegebene Sonder- drucke zur Erläuterung postgeschichtlicher Hintergründe, allen Mitgliedern bekanntgemacht. Aus diesen Veröffentlichungen können und sollen alle Philatelisten Nutzen ziehen.

(2.3) Zweck der Forschungsgemeinschaft ist darüber hinaus die Förderung der Volksbildung, der Heimat- und Geschichtspflege, der jugendpflegerischen Tätigkeit sowie der Völkerver- ständigung durch die Philatelie.

Der Satzungszweck wird insbesondere durch Aufgaben verwirklicht:

a) Darstellung und Vermittlung der Philatelie und Postgeschichte als Kulturgut in allge- meingeschichtlicher und thematischer Hinsicht sowie aus dem heimat-, zeit- und postgeschichtlichen Umfeld einschließlich der Schaffung der hierzu notwendigen Vo- raussetzungen,

b) Förderung der Heimatpflege und der Heimatkunde durch philatelistische Beiträge und Forschung sowie der Veröffentlichung,

c) Förderung der Jugendpflege, insbesondere in den Bereichen Jugendphilatelie, der ju- gendpflegerischen Tätigkeit und der außerschulischen Jugendbildung,

d) Förderung der zwischenmenschlichen Beziehungen,

e) Förderung des Gedankens der Völkerverständigung über die Philatelie, insbesondere durch Partnerschaften ins Ausland.

-§ 3. Mitgliedschaft und Mitgliedsbeitrag

(3.1) Mitglied kann jede, an der Verwirklichung der Ziele der Forschungsgemeinschaft in- teressierte Person werden. Über den schriftlich zu stellende Aufnahmeantrag entschei- det der Vorstand.

(3.2) Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Mitgliedsbeitrag zu bezahlen. Dieser ist zu ent- richten innerhalb der ersten drei Monate des Jahres bzw. bei neuen Mitgliedern inner- halb eines Vierteljahres nach Eintritt in die Forschungsgemeinschaft. Mitglieder, die in der zweiten Jahreshälfte, zahlen die Hälfte des Jahresbeitrages. Über eine Befreiung oder

(3.3) Besonders verdienstvolle Mitglieder können auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitglieder ernannt werden. Ehrenmit- glieder sind beitragsfrei.

(3.4) Der Beitrag wird von der Mitgliederversammlung für das folgende Jahr festgesetzt.

- § 4. Ende der Mitgliedschaft

(4.1) Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, durch schriftliche Austrittserklärung an den Vorstand oder durch Ausschluss.

(4.2) Der freiwillige Austritt ist zulässig zum Ende des Jahres unter Einhaltung der drei- monatigen Kündigungsfreist.

(4.3) Ausgeschlossen werden kann ein Mitglied nach seiner Anhörung bei ehrenrührigem oder die Forschungsgemeinschaft schädigendem Verhalten, oder wenn es mit dem Mit- gliedsbeitrag länger als neun Monate im Verzug ist. Zur Stellung eines Ausschlussvertra- ges ist jedes Mitglied berechtigt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Der Ausschluss entbindet das Mitglied nicht von offenen Verpflichtungen gegenüber der For- schungsgemeinschaft.

(4.4) Der Status eines Ehrenmitglieds erlischt durch Aberkennung durch die Mitglieder- versammlung mit Dreiviertelmehrheit dar anwesenden Mitglieder, Verzicht oder Tod.

- § 5. Organe der Forschungsgemeinschaft

(5.1) Organe der Forschungsgemeinschaft sind die Mitgliederversammlung und der Vor- stand.

(5.2) Einem Organ der Forschungsgemeinheit kann nur angehören, wer auch Mitglied der Forschungsgemeinschaft ist.

(5.3) Alle Funktionsträger der Forschungsgemeinschaft sind ehrenamtlich tätig.

- § 6. Mitgliederversammlung

(6.1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich statt. Sie ist für das voran- ge- gangene Jahr bis zum 30. Juni des Folgejahres durchzuführen. Zur ordentlichen Mitglieder- versammlung sind alle Mitglieder mindestens vier Wochen vorher schriftlich unter Bekannt- gabe der Tagesordnung einzuladen.

(6.2) Die ordentliche Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a) sie nimmt die Jahresberichte des Vorsitzenden, des Kassierers und der Revisoren entge- gen,

b) sie stimmt über die Entlastung des Vorstandes ab, c) sie wählt den Vorstand,

d) sie wählt zwei Revisoren, die Vereinsmitglieder sein müssen, aber dem Vorstand nicht angehören,

e) sie setzt den Jahresbeitrag fest und ändert bei Bedarf dessen Höhe,

f) sie entscheidet über alle Anträge die vom Vorstand oder den Mitgliedern der Forschungs- gemeinschaft ihr zur Entscheidung vorliegen. Anträge einzelner Mitglieder können als unzu- lässig zurückgewiesen werden, wenn sie nicht mindestens zwei Wochen vor der Mitglieder- versammlung bei einem Vorstandsmitglied schriftlich und mit Begründung gestellt wurden,

g) sie beschließt über Satzungsänderungen,

h) sie entscheidet über die Ehrenmitgliedschaft in der Forschungsgemeinschaft.

(6.3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn mindestens ein Vier- tel der Mitglieder oder der Vorstand dies unter Angabe von Gründen beantragen. Die Einbe- rufung hat innerhalb von sechs Wochen nach Eingang des Antrags beim Vorstand zu erfol- gen. Dabei gelten die gleichen Formalien wie für die ordentliche Mitgliederversammlung.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleiche Zuständigkeit wie die ordentli- che Mitgliederversammlung beschließt insbesondere auch über Widerruf der Bestellung zum

Vorstandsmitglied, wenn sie eine grobe Pflichtverletzung oder eine Unfähigkeit zur ordentli- chen Geschäftsführung feststellt.

(6.4) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Schriftführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.

- § 7. Der Vorstand-

(7.1) Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassenwart und wird auf 2 Jahre gewählt.

(7.2) In der Regel leitet der 1. Vorsitzende die Geschäfte der Forschungsgemeinschaft.

(7.3) Der 1. Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung und die Vorstandssitzungen. Er ist für ihre Einberufung verantwortlich.

(7.4) Vorstand im Sinne des § 26 DGB sin der 1. Und der 2. Vorsitzende. Jeder ist alleinvertre- tungsberechtigt.

(7.5) Unterschriftsberechtigt sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und er Kassierer.

- § 8. Revisoren –

(8.1) Die Revisoren müssen vor der Mitgliederversammlung eine ordentliche Kassenprüfung für das abgelaufene Geschäftsjahr durchführen. Während des Jahres kann eine weitere un- angemeldete Kassenprüfung erfolgen.

- § 9. Beschlussfassung und Wahlen

(9.1) Beschlüsse aller Organe der Forschungsgemeinschaft werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder bzw. Funktionsträger gefasst. Bei Stimmengleichheit gilt ein An- trag als abgelehnt.

(9.2) Für eine Satzungsänderung ist eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

(9.3) Wahlen finden in geheimer Abstimmung statt. Die Mitgliederversammlung kann jedoch beschließen, dass Wahlen auch per Akklamation durchgeführt werden. Wenn ein anwesen- des Mitglied auf geheime Wahl besteht, wird dem stattgegeben.

- § 10. Vermögen der Forschungsgemeinschaft –

(10.1) Die Mittel der Forschungsgemeinschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke ver- wendet werden.

(10.2) Die Mitglieder erhalten keinerlei Zuwendungen aus Mitteln der Forschungsgemein- schaft. Ausgenommen sind Kostenersatzleistungen und notwendige Anwendungen in Erfül- lung der Aufgaben für die Forschungsgemeinschaft.

 

(10.3) Es darf keine Person durch Ausgaben die nicht durch Aufgaben der Forschungsge- meinschaft begründet sind, begünstigt werden.

- § 11. Auflösung –

(11.1) Die Auflösung der Forschungsgemeinschaft kann nur auf einer zu diesem Zweck einbe- rufenen Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder be- schlossen werden. Der Antrag auf Auflösung muss mindestens zwei Monate vorher bei ei- nem Vorstandsmitglied schriftlich eingereicht werden und von mindestens einem Viertel der Mitglieder der Forschungsgemeinschaft unterzeichnet sein.

(11.2) Bei Auflösung der Forschungsgemeinschaft oder bei Wegfall des derzeitigen Zwecks fällt das Vermögen der Forschungsgemeinschaft an die Gemeinnützige Stiftung zur Förde- rung der Philatelie und Postgeschichte mit Sitz in Frankfurt (Main), die dieses unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

- § 12. Inkrafttreten der Satzung –

(12.1) Diese Satzung tritt am 03.05.1997 in Kraft.

Die Forschungsgemeinschaft ist Mitglied im Bund Deutscher Philatelisten e.V. Arge-Nr.: 03.011